Pattaya

In Pattaya, das Seebad wird richtigerweise gern als „der größte Puff der Welt“ bezeichnet, arbeiten Schätzungen zufolge 30.000 Sexworker. Pattaya ist inoffiziell (!) nach Bangkok die zweitgrößte Stadt des Landes. Das Einzugsgebiet ist riesig, die große Zahl derer, die dort unangemeldet wohnen, kann nur erahnt werden.

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Natürlich gibt es für einen Ort wie Pattaya einiges an Pro und Contra, und das in vielerlei Hinsicht. Wir wollen uns aber nicht mit der Frage “Thailand oder Brasilien”, “Pattaya oder Oberammergau” oder der Abarbeitung der vielen Vorurteile (später mehr dazu) aufhalten, sondern Thailand als Ziel für uns Spaßtouristen sondieren.

Ich stelle mal die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht zusammen.

Vorteile:

– die touristische Infrastruktur ist unschlagbar. Man ist auf uns Westler (und unsere Bedürfnisse) voll eingerichtet (essen international, Supermärkte, Inernetcafes, Gesundheit, also gute Hospitäler und Ärzte, Geldbeschaffung, Shopping)

– die spaßtechnische Infrastruktur dürfte weltweit einmalig sein, mindestens 30.000 Sexworker allein in Pattaya. Viele Bier-, Gogo-, Blow Job-, Karaoke-,  Shorttime Bars, Clubs, Discotheken, Freelancer, Massagen aller Art. Hab ich was vergessen? Ach ja, natürlich, die vielen Ladyboys!

– große Auswahl an guten und preiswerten Hotels

– relativ niedrige Preise für die gesamte Palette

– gute Erreichbarkeit aus Europa (non stop ab vielen europäischen Abflughäfen nach Bangkok, von da in 90 min. nach Pattaya)

– relative Sicherheit (Sicherheitstipps beachten)

– das Wetter ist in Pattaya weniger regnerisch als anderswo in Thailand (Wetterbericht hier)

Nachteile:

– Pattaya ist nicht wirklich Thailand. Wer nur Pattaya kennt, war nie in Thailand

– der Strand direkt in Pattaya ist wenig sehenswert, das Wasser ist nicht badetauglich

Insgesamt dürfte das Package in Pattaya unschlagbar sein.

Die meisten Girls kommen aus dem Nordosten Thailands, ein relativ armer Landstrich mit vielen Reisfeldern, dem Isaan. Dort gibt es außer Landwirtschaft wenige Einkommensmöglichkeiten, weswegen viele junge Leute ihr Glück in der Stadt versuchen.

In Pattaya z.B. werden händeringend Leute von den Hotels, Restaurants, Supermärkten etc. gesucht, und das bei überdurchschnittlicher Bezahlung. Freilich ist es für die Mädels einfacher, einträglicher und nicht zuletzt schöner Geld im Sexgewerbe bzw. an einer Bar zu verdienen. Feiern und Party kommt der thailändischen Mentalität sehr entgegen, manche/r arbeitet nur so lange, bis das Geld für die nächsten Tage zusammen ist, um dann Pause zu machen. Ein Grund dafür, warum sehr viel Kapital in Thailand in chinesischer Hand ist.

Die meisten Mädels werden durch Freundinnen “rekrutiert”, die bereits an einer Bar arbeiten. Wenn die dann nach Hause kommen zeigen sie natürlich was sie haben an Statussymbolen, also z.B. teures Mobil, Goldschmuck, Markenklamotten. Das weckt Begehrlichkeiten, und an den Bars werden immer Mädels gesucht – und die jüngeren Schwestern und Freundinnen lassen sich oft nur zu gern darauf ein. Es ist besser als in ihrem Dorf abzuhängen und nichts zu tun.

So manche geht auch nach Bangkok oder Pattaya um dort einen Job in einem Supermarkt oder einer Wäscherei etwa anzutreten, oder als Zimmermädchen. Nach kurzer Zeit sieht sie wie leicht die Barmädels ihr Geld verdienen, ein Vielfaches ihres Gehalts und das noch mit Spaß. Die Mädels an den Bars bilden oft feste Freundesgemeinschaften, hängen immer zusammen und es ist so etwas wie ein Familienersatz für sie. Diese Mädels wechseln dann sehr oft nach einiger Zeit von ihrer anstrengenden Anstellung in eine Bar, das kann man leicht nachvollziehen.

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