Koh Chang

Reisebericht Koh Chang Thailand

Die Anreise gestaltet sich mittlerweile recht einfach – sowohl von Bangkok als auch von Pattaya aus. Von Bangkok gehen Busse für ein paar Baht von den beiden großen Busterminals (Ekamai bzw. Morchit) nach Trat (etwa 4-5 Stunden). Vom neuen Busterminal in Trat fährt man mit dem Sammeltaxi an den Anleger nach Koh Chang (20 min). Es gibt mittlerweile auch Busse vom Ekamai Busbahnhof in BKK direkt nach Laem Ngop (Fähranleger), allerdings nur 2 Mal am Tag. Man kann in BKK auch in den Reisebüros Fahrten mit Minibussen bzw. V.I.P. Bussen buchen, das geht etwas schneller, kostet wenig mehr (Preis etwa 500 Baht) und ist bequemer, zumal man vom Hotel abgeholt wird und die Gepäckschlepperei entfällt.

Von Pattaya aus lässt sich die Fahrt ebenfalls leicht organisieren, in den Reisebüros werden Tickets für die Busse und Minibusse verkauft (etwa 500 Baht one way). Fahrtdauer etwa 2-3 h. Mit dem Taxi kostet die Fahrt etwa 3.500 Baht, da der Fahrer in aller Regel “leer” zurück fahren muss.

 

Den ersten Eindruck von der Insel bekommt man, wenn nicht schon von weitem auf der Fähre, von wo aus das Eiland wie ein dreidimensionaler Dschungel alá “Jurassic Park” wirkt, spätestens bei der Fahrt zum Hotel. Die Insel ist sehr bergig, und wenn auch die meisten Straßen gut bzw. ausreichend ausgebaut sind, mein lieber Freund, ganz schön kurvig und teils extremes Gefälle. Geht im Jeep nur im 1. Gang teilweise.

Koh Chang war vor wenigen Jahren noch recht unberührt, da militärisches Sperrgebiet. Derzeit erlebt die Insel einen Boom, was sich u.a. mit vermehrter Bautätigkeit vor allem in den Hauptorten bemerkbar macht. Immerhin kann man so die kleinen Annehmlichkeiten der “Zivilisation” wie Strom und fließendes Wasser auch an den abgelegeneren Flecken erwarten.

So, nachdem wir gut angekommen sind und eingecheckt, das Pflichtprogramm also absolviert haben sozusagen, lasst uns mal schauen was denn nach dem Erscheinen der Säufersonne so los ist auf der Insel!

Es finden sich genügend mit bunten Federn geschmückte Raubvögel, die auf Beutefang sind. Wie beruhigend!

 

Ja, es gibt durchaus eine Nightlife Scene, hier ist insbesondere der „Hauptstrand“ namens „White Sands Beach“ zu nennen. Es ist also nicht unbedingt nötig eine Künstlerin mit einzuführen, man wird auch an Ort und Stelle fündig. Wenn man auch etwas schauen muss, und besondere Dienstleistungen wie in den Bars der pattayanischen Soi 6 werden hier nicht en masse angeboten. Ist halt Provinz… wer könnte anderes erwarten. Hübsche Girls sind meiner Meinung nach aber zur Genüge vertreten, eher als auf Samui z.B. – fand ich.

Eine Beachdisse gibt’s auch: SABAY BAR. Ganz nett und spät abends voll mit Freelancern oder Bierbargirls, die noch Kunden für ihre Bar suchen – und für sich natürlich. Die Disse macht um 0200 zu, aber an den Bierbars herrscht tatsächlich „open end“. Wer hätte das gedacht? Nachteulen wie ich müssen hier nicht mit dem Hochklappen der Bürgersteige zu Bett. Über die Schönheit der hier angetroffenen Ladyboys schweigt der Gentleman allerdings betreten…

Die größte Ansammlung von “gut bestückten” Bierbars gibt es in White Sands Beach, und zwar etwa 100 – 200 Meter unterhalb des Top Resorts. Die Disse befindet sich in der Mitte des Örtchens direkt am Strand.

Ein paar Mädels aus dem Beerbar Komplex klargemacht, in die Disse und Thaiwhisky, Red Bull und Coke aus dem Eimer getrunken: Ich liiiieeeebe Thailand!!!

Karaoke Bar? Aber sicher! Doch dieses Programm kennt Ihr ja schon aus Pattaya… hier auf der Insel war ich allerdings nur selten mit Anhang unterwegs. Meist ging ich allein in die Karaoke oben auf dem Berg, etwa 500 m oberhalb des Top Resorts… nicht zu verfehlen, genau oben, bunt beleuchtet, open air, nur mit Dach. Hier steht natürlich ein großer Karaoke Automat, es gibt eine ansprechende Küche mit dem üblichen Thaifood, und es arbeiten ein paar nette Mädels dort. Als Bedienung, Ihr Ferkel! Schaut auf die Bilder. Grundsätzlich gehen die Mädels aber auch mit. Allerdings hatte ich den untrüglichen Verdacht, dass die Mädels alle ihre Thaistecher hatten, die abends manchmal da herum scharwenzelt sind. Machte aber nichts, die Stimmung war immer recht gut.

 

War richtig nett dort, die Mädels haben ihren Job gut gemacht und mich fein unterhalten. Dafür gab’s ein paar Drinks (Nam Som = Orangensaft) eine hat gerne Bier mit mir getrunken – ein paar Gläser aus meinen Flaschen. Auch habe ich immer reichlich zu essen bestellt, s.d. die Mädels oft mit aßen. Alleine essen ist langweilig. Spätestens nach meinem 3. Besuch war ich so was wie ein Stammgast und wurde vom Chef mit Handschlag und small talk begrüßt. Die Kosten halten sich hier sehr in Grenzen, immerhin gehen da fast nur Thais hin.

Reisebericht Koh Chang Pattaya Thailand

Ein Kommentar zu Koh Chang

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