Bangkok

bangkok patpong bar girl

“Bangkok, auf Thai Krung Theb, bedeutet Stadt der Engel – hier kannst du wirklich alles tun, wovon du träumst, es gibt nichts, was es nicht gibt – gar nichts” sagte verheißungsvoll der untersetzte, wie ein Berufsschullehrer wirkende Australier mit Halbglatze, der in den 50ern sein musste, zu mir. Wir saßen in einer der Emergency Exit Reihen einer abgelutschten 747 der Qantas Airways auf dem Weg in eben diese geheimnis- und verheißungsvolle Stadt, von Frankfurt kommend. Damals, Ende der 90er, als diese Airline ihr europäisches Drehkreuz noch nicht nach Heathrow verlegt hatte. Wir tranken einen Johnny Walker mit Ginger Ale nach dem anderen, während ich gespannt den Ausführungen meines Sitznachbarn lauschte.

 

In Bangkok leben zwischen 8 und 14 Millionen Menschen. So genau weiß das niemand. Und täglich werden es mehr. Die Kontraste sind für uns ungewohnt: reiche Thais mit fetten Mercedes und Badelatschen, die vielen supertollen Hochhäuser, Shopping Malls, Krankenhäuser usw. stehen direkt neben den Hütten für die kleinen Leute. Wer einen einigermaßen gut bezahlten Job hat wohnt mit der Familie in einer kleinen Wohnung mit Plattencharme, viele hausen mehr oder weniger in Hütten. Jedoch, wirkliche Not scheint es nicht zu geben, verhungern muss niemand in Thailand.

Sukhumvit Road Bangkok, Ladyboy

Bangkok ist die Hauptstadt eines der aufstrebenden Länder Südostasiens, und Geld regiert die Welt. Wer würde sich also darüber wundern, dass sich hier Leute mit mehr Geld als Zeit treffen? Es sind eher nicht die 14 Tages Touristen, die fahren nach Pattaya oder auf eine der Inseln. In Bangkok trifft man eher auf den Typ “Geschäftsmann” aus aller Herren Länder… die Kollegen haben nur wenige Tage Zeit, das kurze Vergnügen wird also gesucht, Zeit zum Verhandeln und Selektieren hat man kaum, da spielen ein paar tausend Baht mehr oder weniger nicht die Rolle. Warum auch, wenn gleicher Service in New York, Tokyo oder Berlin das Vielfache dessen kostet, was man hier hinblättern muss.

 

Tja, die Partys sind natürlich auch ein Grund, der für Bangkok sprechen kann… ich persönlich muss für geeignete Mädels nicht lange suchen… gerade habe ich z.B. vier Mädels aus einer meiner alten Stammbars ausgelöst. Alles hochmotivierte Spitzenkräfte 😉

 

Bangkok hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert, leider nicht nur zum Positiven. Die Preise sind höher, der Service schlechter. Ersteres lässt sich nicht ändern, es ist die allgemeine Entwicklung und auch den Eigenheiten dieses Spots zuzuschreiben, nämlich dass es in Bangkok viel Laufkundschaft gibt. Kurzzeit Touris halt, und Geschäftspublikum. Diesen Leuten sitzt das Geld typischerweise lockerer, was sich auf die Preisstruktur auswirkt. Letzterem, dem oft schlechteren Service, der mit “take care” und Girlfriendfeeling oft nicht mehr viel gemein hat, muss man sich nicht ergeben. Von den großen, jedem bekannten Anlaufstellen wie NANA oder Soi Cowboy, schon gar nicht von den Gogos in Patpong (das war auch vor 15 Jahren schon so), darf man diesbezüglich nicht mehr allzu viel erwarten. Bestenfalls Glückstreffer sind drin.

 

Aber: gewusst wo kann man nach wie vor tollen Spaß haben. Die Stadt scheint besonders prädestiniert für größtmöglichen “Schmutz” – Spaß wie NS Partys o.ä. Außerdem ist die M/S (BDSM) Scene und alles, was damit zusammenhängt, nicht uninteressant. Ich bin auf dem Gebiet kein Spezialist, betrete es jedoch gelegentlich und kann (und werde!) darüber berichten. Leute, die das interessiert, können sich selbst einen Reim darauf machen und ihren Honig draus saugen. Ich glaube Bangkok hat hier viel zu bieten und die Preise sind – für europäische Verhältnisse – lächerlich.

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