Subic Bay

Wenn Mann nach 1 – 2 Wochen Party, Mädels, Bars und dem ganzen Alk in Angeles an seinen psychischen und physischen Grenzen angelangt ist, sollte man mal einen Break einlegen. Immerhin sind wir auf Urlaub, das alles hier artet mit der Zeit fast schon in Stress aus, wenn auch positiven 😉 Da Angeles außer dem Aufgezählten kaum etwas aufzuweisen hat, bietet sich, außer gelegentlich mal einen “Day Off” am Pool einzulegen, ein Ortswechsel an.

Am einfachsten und schnellsten erreichbar ist Subic Bay. Es zeichnet sich zuallererst durch drei Dinge aus:

– Strand;
– Nightlife Scene;
– die Nähe zu Angeles City.

Der Strand ist nicht soooo toll, in der Bucht liegen oft große Containerschiffe vor Anker, jedoch in einiger Entfernung. Der Sand ist vulkanisch- dunkel. Das Wasser ist zum Baden gut geeignet, was vor allem an den Wochenenden auch von vielen Einheimischen und Familien genutzt wird. Zudem gibt es in der Saison Floating Bars, auf denen Mann auch was erleben kann. Der Beach ist auch deshalb einer Erwähnung wert, weil es auf den Philippinen ansonsten keinen Ort gibt, an dem man Strand UND Nightlife hat.

Die Bar Szene ist schnucklig, freundlich und eher gemütlich, jedoch ausreichend groß.

Durch die Nähe zu Angeles sind oft “gestresste” Angeles Urlauber anzutreffen, die hier ein paar Tage (wirkliche) Erholung suchen, da dies in Angeles etwas schwer fällt.

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Aus Angeles kommt man am besten mit dem Shuttle Bus hin, die Fahrt dauert mittlerweile dank guter Verkehrsanbindungen kaum mehr als 60 Minuten. Diese Busse fahren täglich, fragt am besten an Eurer Hotel Rezeption, man vermittelt die Tickets gerne. Sie kosten um die 600 Peso/Nase und one way. Oder gleich mit dem Taxi, Kosten etwa 2.500 – 3.000 für one way, lohnt sich evtl. mit mehreren Personen (Van).

 

Wie schon angedeutet, man erwarte keine Traumstrände alá Boracay in Subic. In der Bucht liegen immer ein paar Tanker vor Anker, gelegentlich wird auch mal ein Klumpen Öl angeschwemmt. Es ist eine Verladestation und Industrie in der Nähe. Trotzdem ist Baden OK; und zum Spazierengehen und Relaxen an der frischen Seeluft ist es allemal bestens geeignet. Diverse Hotels reihen sich alle paar hundert Meter am Strand auf, sich abwechselnd mit Restaurants und privaten Gebäuden.

Die Scene ist nicht riesig, eher überschaubar, dennoch gibt es genügend Bars mit vielen Mädels, die alle gern auf Longtime mitgehen. Manche Bars haben auch die Möglichkeit für Shorttime.

Alles spielt sich zentral in Barrio Barretto ab, von “unserem” Beach mit den Hotels 3 Minuten oder 50 Piso mit dem Trike entfernt. Ich gebe den Triklern das Geld immer passend schon beim Einsteigen, das erspart überflüssige Preisdiskussionen. Sollte einer mehr wollen, stehen lassen, der nächste akzeptiert.

In Calapandayan waren früher neben den dort ansässigen Einheimischen-, Sing a Song- und Show Bars auch einige Bars für Touristen. Die sind mittlerweile alle zu Einheimischen Bars umfunktioniert worden. Ein Besuch lohnt ausdrücklich nicht, höchstens mal interessehalber. Teuer, langweilig, und betrunkenen Filipinos sollte man besser aus dem Weg gehen, bringt nur Stress. Diese sind in Touristen Bars grundsätzlich nie anzutreffen.

In Barrio Barretto sind grob geschätzt so etwa 30  Bars angesiedelt. Es gibt manchmal Veranstaltungen, hier auch wieder “SOBs” genannt (“Sons of Bacchus”) natürlich sind sie, wenn schon leider mittlerweile sogar in Angeles, hier erst recht harmlos. Hat nichts mit “locked doors” oder dem Schweinkram im besten Sinne alter Zeiten zu tun. Vielmehr treten Mädels als Tanzgruppen auf, die sich aus den umliegenden Bars rekrutieren. Eintritt 500 – 600 Piso, da sind free local Drinks für die 2 Stunden enthalten, und es gibt was zu futtern.

Viele der Bars gefallen mir. Langweiler Läden wie das Dollhouse oder das Carousel in Angeles gibt es hier zum Glück nicht, die Scene ist einfach zu klein dafür. Man wird schnell warm mit den Mädels, etwas “Schmiere” ist natürlich überall nötig, gebt also ein paar Ladydrinks aus. Etwas Alk macht die Mädels lockerer, und sie verdienen ja auch ein paar Piso daran.

 

Als „Pausenfüller“ für den stressgeplagten Angeles Reisenden und so manchen Expat, der gelegentlich eine Luftveränderung braucht, ist Subic klasse. So gesehen ist es in beiden Punkten (Nightlife und Beach) „nichts Halbes und nichts Ganzes“, dennoch wird Subic von vielen sehr gemocht und regelmäßig bereist. So geht es mir auch, ich muss einfach gelegentlich vorbei schauen in Subic, irgendwie verliebt man sich doch ein ganz kleines bisschen in die schnucklige, fast intime Scene. Schaut am besten selbst mal vorbei!

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