Phnom Penh

kambodscha phnom penh street view

Phnom Penh ist eine sehr laute, quirlige Stadt ohne jeden Erholungsfaktor für Touristen. Dafür gibt es ein ausgeprägtes, aufregendes Nachtleben. Seit dem das K11 „Svay Pak“ geschlossen ist, spielt sich alles in Bars, Clubs, Diskotheken und Massagen ab. Es gibt viele Viet Girls, sie sind meist zierlich und technisch begabt, die Khmer Ladies oft etwas kräftiger und anschmiegsamer – was den Mädels da teils unverhofft aus der Bluse springt, ist von Form und „Konsistenz“ her einfach sensationell.

phnom penh riverside freelancer lady

Da die ersten Bars erst gegen 17 Uhr aufmachen, kann man sich die Zeit bis dahin mit einem Spaziergang am Riverside vertreiben und dort evtl. schon die ersten Freelancer auf der Suche nach Kundschaft treffen.

Oder in eine Massage! Mädels sitzen in Reih und Glied mal auf Sofas, mal hinter Glasscheiben im “Aquarium”, wie man es aus Thailand kennt. Man bezahlt etwa 4 oder 6 USD für eine Stunde Massage, und ab geht’s aufs Zimmer. Was dort geschieht wird unter 4 Augen besprochen, auch in preislicher Hinsicht. Nach einigem Handeln bekommt man die Mädels auf ein einigermaßen normales Maß runter, das sollte so bei 20 Dollar liegen.

khmer viet massage girls ladies phnom penh

Treiben wir uns etwas herum in Phnom Penh, erst mal bei Tag… hier Pics vom “Riverside”, gemeint ist die touristisch gut erschlossene Gegend am Fluss, dem Tonle Sap (der sich ganz in der Nähe mit dem Mekong vereint). Wir treffen dort auf die Scene, gemischt wie sie nun mal ist: Backpacker mit ihren Rucksäcken, halb langen Safari Shorts, Sandalen und weit aufgerissenen Augen (“Ohh, Abenteuer!”) treffen auf die Restaurant Scene dort, voll westlich. Die Leute sitzen am River, man nimmt ein paar Spaghetti oder einen Tomatentoast zu sich, bei Bedarf wird auch ein Single Malt Whisky serviert oder andere Dinge, die man ein paar Meter weiter vergeblich bestellen würde. Es ist die Touristenstadt Phnom Penh, weit entfernt von dem, was ihre Ursprünglichkeit oder ihren eigentlichen Charme ausmacht.

phnom penh street life

Das andere Extrem, bettelnde Kleinkinder oder solche, die einem unbedingt und hartnäckig einen Postkartensatz mit den bekannten Motiven zu deutlich überhöhten Preisen verkaufen wollen. Fischerboote, die ganzen Familien ein Zuhause bieten, gehen auf dem Fluss ihrer kärglichen Einkunftsmöglichkeit nach, Leute, die ein Bad im Fluss nehmen. Das kann eine alte Oma sein, die halb entblößt ihrer Körperhygiene nachkommt oder auch ein Mädchen, dass ohne zu zucken in voller Montur in den Fluss steigt um sich zu waschen. Sicher nicht aus reinem Vergnügen, ich meine, wenn diese Leute eine Möglichkeit hätten eine Dusche zu benutzen, würden sie das sicher vorziehen. Trotzdem schämt sich da niemand, das ist einfach normal.

phnom penh riverside mekong tonle sap river

Freche Motorbiketaxler (und die Fahrer der auch hier neuerdings aufkommenden TukTuks bzw. überdachten Motorbikes) machen vorbeikommenden Touristen lautstark ihre überteuerten Angebote, um von A nach B zu kommen. Oder in die nächste Massage. Oder sie machen anzügliche Bemerkungen über die Begleitung des abwinkenden Touristen und lachen schmutzig dazu – im Chor. Motorbikler halt.

Lustig ist’s ja auch. Eine illustre Gesellschaft scheint es zu sein, die man hier, aus der Sicherheit seines Korbsessels des teuren Restaurants beobachten kann, ganz so, als sei man im Kino. Uralte Lastwagen mit allem möglichen beladen, die allgegenwärtigen “Khmertaxen” (Mororbikes mit Anhänger, auf denen bis zu 50 Leute Platz finden) rauschen im normalen Tagesverkehr an einem vorbei. Und natürlich wieder die “Happy Herb Pizza”, in der man seine Pizza “unhappy”, “happy” oder “extra happy” bestellen kann. Ohne Aufpreis.

phnom penh riverside kambodscha happy herb pizza

Das ist die “Vorzeigemeile” Phnom Penhs, die Straße ist perfekt ausgebaut, sauber, übersichtlich und sie vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Fast fühlt man sich an die Côte d’Azur versetzt. 50 m weiter das absolute Gegenteil davon, und man wird unsanft in die Realität versetzt… eigentlich ist dies hier ja Cambodia, 3. Welt halt!

phnom penh rising sun restaurant

By the way, sextouristisch könnt Ihr die Gegend völlig in die Tonne kloppen…

Kien Svay. Dieser Platz liegt etwa 15 km östlich von Phnom Penh und ist gut für einen halben Tagesausflug. Am besten ein Taxi mieten, es geht aber auch per Motorbiketaxi oder mit dem Bus vom Central Market für einen halben Dollar (für die Hartgesottenen).

Die Fahrt führt über eine Brücke, vorbei an einem immer noch nicht fertigen, aber schon jetzt irgendwie gewaltigen und beeindruckenden Tempel (kenne ich seit 8 Jahren als Baustelle), bis es schließlich an einer Tankstelle links ab geht – zum Mekong. Dort tauchen kleine Holzhäuser auf, die auf Stelzen stehen. Was man dort machen kann: Etwas essen, den Ausblick auf den Fluss genießen – und einen wegstecken. Eine durchaus interessante Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst… Spaß im Stelzenhauspuff, einen Meter über dem Mekong. Das kann, je nach Hitze und Tageszeit, ganz schön anstrengend werden… Duschen kann man mittels des bereitgestellten Plastikbottichs und der berühmten Schöpfkelle. Eine Öffnung im Boden macht weitere Sanitär Installationen überflüssig. Kostet etwa 10 Dollar für ST (Shorttime). Ich hatte schon viel Spaß an diesem Ort, siehe die erste Kambodscha CD.

kien svay phnom penh kambodscha cambodia

An diesem Tag aber hatte ich kein Glück: Es war nur ein Mädel da, die war nicht nach meinem Geschmack und auch noch zickig. Also habe ich den Nachmittag genossen, ein paar Bier getrunken und mit den Leuten gesprochen, was mein Fahrer allerdings übersetzen musste. Es kommen meist nur Khmer People her.

Außerdem hat es wie aus Eimern geschüttet, das drückt etwas auf die Stimmung und die Fotos sind auch nicht so toll geworden, sorry dafür.

phnom penh kien svay mekong brothel boat

Was hier noch sehr interessant scheint: Man kann ein Boot mieten (s. Foto), das ist rundum verglast, hat ein Dach, und ist mit Vorhängen blickdicht gemacht. Das kostet 5 Bucks die Stunde. Ich habe mir vorgenommen, das nächste Mal eine kleine Bootstour zu unternehmen. Zwar werde ich nicht viel von der Landschaft sehen, wegen der Vorhänge, andererseits wird das, was ich mit meiner Begleitung (die ich vorsichtshalber aus PNH mitbringen werde) dort erlebe, so vor den Blicken des Skippers und anderer möglicher Zaungäste verborgen bleiben. Stelle ich mir eigentlich ganz nett vor, so zum Tuckern des Motors und mitten auf dem Mekong… irgendwas muss man seinen Enkeln ja erzählen können 😉

Während abends im Walkabout

phnom penh walkabout bar

…und in Sharky’s Bar die ersten Mädels einlaufen…

…und sich beim Snooker die Wartezeit auf den nächsten Freier verkürzen…

phnom penh kambodscha cambodia sharky's bar

…gehen die Mädels vom Sophie Club schon wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, dem Tragen von KEINER Unterwäsche.

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Auch im Mikado und Cyrcee Club …

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ist der Spaßfaktor nicht zu unterschätzen.

Der Martini Pub ist eine Diskothek (teils open air), oder was man dafür halten könnte, und ein Klasse – Laden.

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Keine Bange, es ist in Wirklichkeit natürlich (wie alles nach dem Eintritt der Dunkelheit in Phnom Penh) ein Brothel, oder besser gesagt, ein Ort, an dem man seine Schöne der Nacht gegen einen kleinen Obolus aussucht.

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Kennt absolut jeder in der Stadt. “Disco”, hab ich gesagt, stimmt. Man kann auch tanzen. Man MUSS aber nicht, also nicht, dass jemand glaubt, man müsse hier jemanden “antanzen”, um fündig zu werden. Ich selber tanze zwar gerne, aber nicht, um hier jemanden abzuschleppen. Beschreibung der Location:

Open Air Bereich (aber überdacht) mit Außenbar, Tischen (Speisen erhältlich, ich kann aber nur abraten), und jeder Menge Girls, die da rumsitzen, durchlaufen, einfach abhängen um angesprochen zu werden, und noch viel öfter, um jemanden anzusprechen. UNS! Gib einen Drink aus, frag nach dem Wetter oder ihrem Outfit… es läuft, unter Garantie. Noch mal: Es ist ein Puff, die Mädels warten auf uns, um uns abzuschleppen. Ja, es geht nur ums Geld. Kostet: Ab 10 USD für eine Shorttime (schnell mal mit dem Huhn ins eigene Hotel für eine oder zwei Stunden) und ab 20 für Longtime (over night). Kann aber auch das Doppelte kosten. Habt Ihr soviel Geld dabei? 🙂

Wohnen in Phnom Penh: Hoteltipps

Hier gibt’s noch einen Absacker, bevor es mit dem Motorbiketaxi und dem Doppelpack für die Nacht ins Hotel geht. Ausführlich beschrieben wird die Szene auch Phnom Penhs in diesen Reiseführern:

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